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Vorstellung

Fr | 23.10. | 19.30 Uhr

The Fairy Queen

Heitere Oper von Henry Purcell

Premiere

Fr | 23.10. | 19.30 Uhr

Winterreise

Ballett von Ivan Alboresi

Vorstellung

Sa | 24.10. | 19.30 Uhr

Édith Piaf

Revue von Anette Leistenschneider

Vorstellung

So | 25.10. | 18.00 Uhr

Eugen Onegin

Lyrische Szenen in drei Akten op. 24 von Peter I. Tschaikowsky

Vorstellung

Do | 29.10. | 19.30 Uhr

Édith Piaf

Revue von Anette Leistenschneider

Vorstellung

Fr | 30.10. | 19.30 Uhr

The Fairy Queen

Heitere Oper von Henry Purcell

Vorstellung

Sa | 31.10. | 19.30 Uhr

Winterreise

Ballett von Ivan Alboresi

  • 2020

    Oktober

  • 2020

    November

  • 2020

    Dezember

  • 2021

    Januar

  • 2021

    Februar

  • 2021

    März

  • 2021

    April

  • 2021

    Mai

  • 2021

    Juni

  • 2021

    Juli

  • Fr 02.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Ballettgala
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie waren seit Beginn des corona-bedingten Shutdowns immerfort aktiv, die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts TN LOS! Sie trainierten nicht nur einzeln zu Hause oder in den Räumen des Theaters, über Video verbunden mit ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi. Die Monate waren auch eine Zeit der Reflexion darüber, was die gegenwärtige Situation und die ihr eigene Dynamik mit uns allen machen, und regten zu ganz individuellen Choreografien an. Zur Ballettgala möchten wir diese – natürlich sämtlich den Coronamaßnahmen entsprechenden Arbeiten – zeigen.


    Doch Ivan Alboresi blickt wie in jedem Jahr zu Saisonbeginn auch in dieser Ballettgala zurück auf das, was in den vergangenen Spielzeiten auf der großen Bühne zu erleben war. Zu sehen sind etwa Auszüge aus seinem Ballett „inside us“. Kostproben aus seinem neuesten Ballett „Winterreise“ schließlich möchten neugierig machen auf das, was Sie in unserem alternativen Spielplan im Oktober erwartet. Gemeinsam mit Daniel Klajner führt Ivan Alboresi durch den Abend und stellt dabei in gewohnt lockerer Manier auch neue Tänzer des Ensembles vor.


     

  • Sa 03.10. 10.00 Uhr

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem geheimnisvollen Vogel, nur der Kaiser hat ihn noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.


    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.


  • Sa 03.10. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Durch eine Programmänderung bekommt Aleksandra Zubova, die neue Stimmführerin der zweiten Geigen des Loh-Orchesters, gleich im 3. Sinfoniekonzert der Spielzeit die Möglichkeit, sich mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll als Solistin dem Publikum zu präsentieren. Dieses Konzert arbeitete Bach später zu einem Cembalo-Konzert um, was zeigt, dass er nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien war, sondern auch ein großes Kompositionspensum hatte, weshalb er ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials war. Aleksandra Zubova, die seit dieser Spielzeit Mitglied des Orchesters ist, studierte in Sankt Petersburg und war dort langjähriges Mitglied der Sankt Petersburger Philharmonie. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • Sa 03.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Sa 03.10. 20.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Durch eine Programmänderung bekommt Aleksandra Zubova, die neue Stimmführerin der zweiten Geigen des Loh-Orchesters, gleich im 3. Sinfoniekonzert der Spielzeit die Möglichkeit, sich mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll als Solistin dem Publikum zu präsentieren. Dieses Konzert arbeitete Bach später zu einem Cembalo-Konzert um, was zeigt, dass er nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien war, sondern auch ein großes Kompositionspensum hatte, weshalb er ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials war. Aleksandra Zubova, die seit dieser Spielzeit Mitglied des Orchesters ist, studierte in Sankt Petersburg und war dort langjähriges Mitglied der Sankt Petersburger Philharmonie. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • So 04.10. 16.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Durch eine Programmänderung bekommt Aleksandra Zubova, die neue Stimmführerin der zweiten Geigen des Loh-Orchesters, gleich im 3. Sinfoniekonzert der Spielzeit die Möglichkeit, sich mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll als Solistin dem Publikum zu präsentieren. Dieses Konzert arbeitete Bach später zu einem Cembalo-Konzert um, was zeigt, dass er nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien war, sondern auch ein großes Kompositionspensum hatte, weshalb er ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials war. Aleksandra Zubova, die seit dieser Spielzeit Mitglied des Orchesters ist, studierte in Sankt Petersburg und war dort langjähriges Mitglied der Sankt Petersburger Philharmonie. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • So 04.10. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Durch eine Programmänderung bekommt Aleksandra Zubova, die neue Stimmführerin der zweiten Geigen des Loh-Orchesters, gleich im 3. Sinfoniekonzert der Spielzeit die Möglichkeit, sich mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll als Solistin dem Publikum zu präsentieren. Dieses Konzert arbeitete Bach später zu einem Cembalo-Konzert um, was zeigt, dass er nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien war, sondern auch ein großes Kompositionspensum hatte, weshalb er ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials war. Aleksandra Zubova, die seit dieser Spielzeit Mitglied des Orchesters ist, studierte in Sankt Petersburg und war dort langjähriges Mitglied der Sankt Petersburger Philharmonie. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • So 04.10. 20.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Komponistendynastie Bach ist legendär und einer der bekanntesten Verkaufsschlager in der internationalen Klassikszene. Johann Sebastian ist heute mit Abstand der Berühmteste, aber auch vier seiner Söhne wurden europaweit bekannte Komponisten. Johann Christoph Friedrich Bach, der „Bückeburger Bach“, war der dritte der vier, Johann Christian Bach, nach seinen Wirkungsorten, der „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ genannt, der jüngste. Er wurde 1764/65 von der Familie Mozart auf deren Europareise in London besucht, musizierte dort gemeinsam mit Wolfgang Amadeus Mozart und gilt nicht zuletzt deswegen auch als „Vater“ der Wiener Klassik. Alle Bach-Söhne hatten natürlich die Leipziger Thomasschule und die Ausbildung bei ihrem Vater durchlaufen und trugen ihre Fähigkeiten dann in die Welt. Die Sinfonien der Bach-Söhne in unserem Programm zeigen Ausschnitte aus der Entwicklung der Sinfonie vor ihrer ausgeprägten klassischen Form.
    Durch eine Programmänderung bekommt Aleksandra Zubova, die neue Stimmführerin der zweiten Geigen des Loh-Orchesters, gleich im 3. Sinfoniekonzert der Spielzeit die Möglichkeit, sich mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll als Solistin dem Publikum zu präsentieren. Dieses Konzert arbeitete Bach später zu einem Cembalo-Konzert um, was zeigt, dass er nicht nur ein genialer Erfinder zahlloser Melodien war, sondern auch ein großes Kompositionspensum hatte, weshalb er ein Meister im Wiederverwenden einmal zu Papier gebrachten Materials war. Aleksandra Zubova, die seit dieser Spielzeit Mitglied des Orchesters ist, studierte in Sankt Petersburg und war dort langjähriges Mitglied der Sankt Petersburger Philharmonie. Johann Sebastian Bachs dritte Orchestersuite ist ein farben- und abwechslungsreiches Werk. Der dreifache Trompetensatz mit Pauke erzeugt ein festliches Flair und schließt das berühmte „Air“, einen weltweiten Hit mit Ohrwurmqualitäten, ein.

     

  • Do 08.10. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Fr 09.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Sa 10.10. 15.00 Uhr
    Ballettgala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie waren seit Beginn des corona-bedingten Shutdowns immerfort aktiv, die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts TN LOS! Sie trainierten nicht nur einzeln zu Hause oder in den Räumen des Theaters, über Video verbunden mit ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi. Die Monate waren auch eine Zeit der Reflexion darüber, was die gegenwärtige Situation und die ihr eigene Dynamik mit uns allen machen, und regten zu ganz individuellen Choreografien an. Zur Ballettgala möchten wir diese – natürlich sämtlich den Coronamaßnahmen entsprechenden Arbeiten – zeigen.


    Doch Ivan Alboresi blickt wie in jedem Jahr zu Saisonbeginn auch in dieser Ballettgala zurück auf das, was in den vergangenen Spielzeiten auf der großen Bühne zu erleben war. Zu sehen sind etwa Auszüge aus seinem Ballett „inside us“. Kostproben aus seinem neuesten Ballett „Winterreise“ schließlich möchten neugierig machen auf das, was Sie in unserem alternativen Spielplan im Oktober erwartet. Gemeinsam mit Daniel Klajner führt Ivan Alboresi durch den Abend und stellt dabei in gewohnt lockerer Manier auch neue Tänzer des Ensembles vor.


     

  • Sa 10.10. 18.00 Uhr
    3. Kammerkonzert St.-Blasii-Kirche, Nordhausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Französische Musik aller Jahrhunderte steht für besondere Klangsinnlichkeit der Instrumentenbehandlung. In diesem Kammerkonzert sind Holz- und Blechbläser abwechselnd in Solo-, Duo- und Trioformationen zu hören. Dabei können sie die Schönheiten des reinen Posaunenklangs ebenso zu Gehör bringen wie farblich aparte Konstellationen mit Flöte, Klarinette und Fagott.

  • Sa 10.10. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Meininger Hof, Saalfeld

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Sa 10.10. 19.30 Uhr
    Ballettgala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Sie waren seit Beginn des corona-bedingten Shutdowns immerfort aktiv, die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts TN LOS! Sie trainierten nicht nur einzeln zu Hause oder in den Räumen des Theaters, über Video verbunden mit ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi. Die Monate waren auch eine Zeit der Reflexion darüber, was die gegenwärtige Situation und die ihr eigene Dynamik mit uns allen machen, und regten zu ganz individuellen Choreografien an. Zur Ballettgala möchten wir diese – natürlich sämtlich den Coronamaßnahmen entsprechenden Arbeiten – zeigen.


    Doch Ivan Alboresi blickt wie in jedem Jahr zu Saisonbeginn auch in dieser Ballettgala zurück auf das, was in den vergangenen Spielzeiten auf der großen Bühne zu erleben war. Zu sehen sind etwa Auszüge aus seinem Ballett „inside us“. Kostproben aus seinem neuesten Ballett „Winterreise“ schließlich möchten neugierig machen auf das, was Sie in unserem alternativen Spielplan im Oktober erwartet. Gemeinsam mit Daniel Klajner führt Ivan Alboresi durch den Abend und stellt dabei in gewohnt lockerer Manier auch neue Tänzer des Ensembles vor.


     

  • So 11.10. 18.00 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • So 11.10. 18.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Französische Musik aller Jahrhunderte steht für besondere Klangsinnlichkeit der Instrumentenbehandlung. In diesem Kammerkonzert sind Holz- und Blechbläser abwechselnd in Solo-, Duo- und Trioformationen zu hören. Dabei können sie die Schönheiten des reinen Posaunenklangs ebenso zu Gehör bringen wie farblich aparte Konstellationen mit Flöte, Klarinette und Fagott.

  • Di 13.10. 15.00 Uhr
    Eugen Onegin Meininger Hof, Saalfeld

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Do 15.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Fr 16.10. 19.30 Uhr
    The Fairy Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    In William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beherrschen Elfen, Feen und Zauberwesen das Geschehen. Virtuos erzählte Geschichten um die Liebe und ihre vielseitigen Verstrickungen, das Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit und eine brillante Sprache geben einem der meistgespielten und adaptierten Werke des englischen Dramatikers seinen einzigartigen Charakter.
    Der englische Komponist Henry Purcell legte an der Wende zum 18. Jahrhundert seinem Maskenspiel „The Fairy Queen“ den „Sommernachtstraum“ zugrunde. Im Wechsel von lyrischen Arien, humorvollen Ensemblenummern und farbenreichen Orchesterstücken schuf Purcell eine luftig-leichte Musik, die dem Wesen der Shakespeare’schen Komödie glänzend entspricht. Nach dem Tod des Komponisten geriet das Werk in Vergessenheit. Erst im
    20. Jahrhundert wurde es wiederentdeckt und erlebt seither eine bis heute andauernde Blüte.
    Achim Lenz, den Besuchern unseres Theaters bekannt durch seinen Humor in Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder seinen heiteren Bühnenstücken zum Nordhäuser Bühnenball, verfasste die an Shakespeare angelehnten erzählenden Texte, die sich mit der Musik von Purcell zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stück Musiktheater verbinden.

  • Sa 17.10. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • Sa 17.10. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • So 18.10. 16.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • So 18.10. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • So 18.10. 20.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Haydn, Mozart und Beethoven werden als die drei Wiener Klassiker meist in einem Atemzug genannt. Doch während Haydns Freund Mozart die klassischen Hitlisten weltweit bestimmt und Haydns Schüler Beethoven dieses Jahr gefeiert wird, kommt Haydn selbst heute viel weniger häufig in Konzertprogrammen vor. Liegt das an seinem scheinbar unspektakulären Leben, an der vermeintlichen Leichtigkeit seiner Musik? In diesem Konzert soll Haydn nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es ist ihm ganz und gar gewidmet. Haydn gilt als einer der Väter des Streichquartetts, schrieb Kammermusik, Opern und schuf vor allem über 100 Sinfonien, von denen die erste und letzte in diesem Konzert erklingen werden.


    Dass er einst ein berühmter Komponist werden würde, war ihm nicht an der Wiege gesungen worden. Gleichwohl erkannte man Haydns schöne Stimme, bereits mit sechs Jahren wurde er Chorknabe und bekam eine musikalische Ausbildung. Das Komponieren brachte er sich größtenteils selbst bei. Seine erste Stelle trat er 1757 als Musikdirektor des Grafen Karl von Morzin auf Schloss Dolní Lukavice bei Pilsen an, wo wenig später die erste Sinfonie entstand.
    1761 bekam Haydn seine Lebensstellung bei den Fürsten Esterházy. 1790 wurde die gesamte Hofkapelle entlassen, und Haydn war von nun an freischaffender Komponist. Seinen europaweiten Ruhm konnte er bei zwei Englandreisen genießen, auf der zweiten wurde auch seine letzte Sinfonie, Nr. 104, unter großem Jubel uraufgeführt. Haydn notierte dazu: „Den 4ten May 1795 gab ich mein Benefiz-Konzert im Haymarket-Theater. Der Saal war voll auserlesener Gesellschaft.


    [… Man spielte] von mir; eine neue Symphonie in D und zwar die zwölfte und letzte von den Englischen […]. Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend vier tausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“

  • Di 20.10. 15.00 Uhr
    Eugen Onegin Meininger Hof, Saalfeld

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Di 20.10. 19.30 Uhr
    Dienstags im Foyer Theater Nordhausen, Oberes Foyer
  • Fr 23.10. 19.30 Uhr
    The Fairy Queen Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    In William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beherrschen Elfen, Feen und Zauberwesen das Geschehen. Virtuos erzählte Geschichten um die Liebe und ihre vielseitigen Verstrickungen, das Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit und eine brillante Sprache geben einem der meistgespielten und adaptierten Werke des englischen Dramatikers seinen einzigartigen Charakter.
    Der englische Komponist Henry Purcell legte an der Wende zum 18. Jahrhundert seinem Maskenspiel „The Fairy Queen“ den „Sommernachtstraum“ zugrunde. Im Wechsel von lyrischen Arien, humorvollen Ensemblenummern und farbenreichen Orchesterstücken schuf Purcell eine luftig-leichte Musik, die dem Wesen der Shakespeare’schen Komödie glänzend entspricht. Nach dem Tod des Komponisten geriet das Werk in Vergessenheit. Erst im
    20. Jahrhundert wurde es wiederentdeckt und erlebt seither eine bis heute andauernde Blüte.
    Achim Lenz, den Besuchern unseres Theaters bekannt durch seinen Humor in Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder seinen heiteren Bühnenstücken zum Nordhäuser Bühnenball, verfasste die an Shakespeare angelehnten erzählenden Texte, die sich mit der Musik von Purcell zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stück Musiktheater verbinden.

  • Fr 23.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Winterreise
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    Ausverkauft

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Sa 24.10. 18.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Franz Schubert steht in diesem Konzert mit seinem einzigen Klavierquintett im Zentrum. Es trägt den Spitznamen „Forellenquintett“, da die Melodie von Schuberts Lied „Die Forelle“, von ihm in einem unbeschwerten Sommer erfunden, als Thema für einen Variationensatz verwendet wird. Auch in diesem Konzert können wieder zwei zeitgenössische Kompositionen, prämiert beim Sondershäuser Kompositionswettbewerb, entdeckt werden, die beide das sonst in der Kammermusik selten berücksichtigte Schlagwerk mit seiner beindruckenden Vielfalt an Instrumenten, Klängen und Rhythmen verwenden.

  • Sa 24.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • So 25.10. 18.00 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • So 25.10. 18.00 Uhr
    4. Kammerkonzert St.-Blasii-Kirche, Nordhausen

    Die Kammermusik ist unser zweites Standbein in der hygienebedingten Konzertsaison. Gegenüber den Sinfoniekonzerten ist sie immer etwas Besonderes, denn sie bringt den einzelnen Musiker ins Zentrum, lässt sein Instrument erstrahlen. Die Musikerinnen und Musiker des Loh-Orchesters Sondershausen stellen sich in dieser Konzertreihe mit Werken namhafter Komponisten vor, bringen aber auch Unbekanntes, Unerhörtes und Neues aufs Programm. Seien Sie gespannt!

    Franz Schubert steht in diesem Konzert mit seinem einzigen Klavierquintett im Zentrum. Es trägt den Spitznamen „Forellenquintett“, da die Melodie von Schuberts Lied „Die Forelle“, von ihm in einem unbeschwerten Sommer erfunden, als Thema für einen Variationensatz verwendet wird. Auch in diesem Konzert können wieder zwei zeitgenössische Kompositionen, prämiert beim Sondershäuser Kompositionswettbewerb, entdeckt werden, die beide das sonst in der Kammermusik selten berücksichtigte Schlagwerk mit seiner beindruckenden Vielfalt an Instrumenten, Klängen und Rhythmen verwenden.

  • Do 29.10. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Fr 30.10. 19.30 Uhr
    The Fairy Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    In William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beherrschen Elfen, Feen und Zauberwesen das Geschehen. Virtuos erzählte Geschichten um die Liebe und ihre vielseitigen Verstrickungen, das Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit und eine brillante Sprache geben einem der meistgespielten und adaptierten Werke des englischen Dramatikers seinen einzigartigen Charakter.
    Der englische Komponist Henry Purcell legte an der Wende zum 18. Jahrhundert seinem Maskenspiel „The Fairy Queen“ den „Sommernachtstraum“ zugrunde. Im Wechsel von lyrischen Arien, humorvollen Ensemblenummern und farbenreichen Orchesterstücken schuf Purcell eine luftig-leichte Musik, die dem Wesen der Shakespeare’schen Komödie glänzend entspricht. Nach dem Tod des Komponisten geriet das Werk in Vergessenheit. Erst im
    20. Jahrhundert wurde es wiederentdeckt und erlebt seither eine bis heute andauernde Blüte.
    Achim Lenz, den Besuchern unseres Theaters bekannt durch seinen Humor in Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder seinen heiteren Bühnenstücken zum Nordhäuser Bühnenball, verfasste die an Shakespeare angelehnten erzählenden Texte, die sich mit der Musik von Purcell zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stück Musiktheater verbinden.

  • Sa 31.10. 19.30 Uhr
    Winterreise Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • So 01.11. 18.00 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • So 01.11. 18.00 Uhr
    The Fairy Queen Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    In William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beherrschen Elfen, Feen und Zauberwesen das Geschehen. Virtuos erzählte Geschichten um die Liebe und ihre vielseitigen Verstrickungen, das Ineinandergreifen von Traum und Wirklichkeit und eine brillante Sprache geben einem der meistgespielten und adaptierten Werke des englischen Dramatikers seinen einzigartigen Charakter.
    Der englische Komponist Henry Purcell legte an der Wende zum 18. Jahrhundert seinem Maskenspiel „The Fairy Queen“ den „Sommernachtstraum“ zugrunde. Im Wechsel von lyrischen Arien, humorvollen Ensemblenummern und farbenreichen Orchesterstücken schuf Purcell eine luftig-leichte Musik, die dem Wesen der Shakespeare’schen Komödie glänzend entspricht. Nach dem Tod des Komponisten geriet das Werk in Vergessenheit. Erst im
    20. Jahrhundert wurde es wiederentdeckt und erlebt seither eine bis heute andauernde Blüte.
    Achim Lenz, den Besuchern unseres Theaters bekannt durch seinen Humor in Inszenierungen wie „Die Zauberflöte“ oder seinen heiteren Bühnenstücken zum Nordhäuser Bühnenball, verfasste die an Shakespeare angelehnten erzählenden Texte, die sich mit der Musik von Purcell zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Stück Musiktheater verbinden.

  • Di 03.11. 09.00 Uhr
    Premiere:
    Rumpelstilzchen
    Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 03.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 04.11. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 04.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 06.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Heute Abend: Lola Blau
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Fr 06.11. 19.30 Uhr
    James Bond lernt spanisch Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Sa 07.11. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Hamlet, Macbeth, Romeo und Julia: Was wären Schauspiel, Oper oder Film ohne William Shakespeare! Eine besondere Musikgattung ist die Schauspielmusik, Musik also, die für Sprechtheateraufführungen gedacht ist und mit Ouvertüren, Zwischenspielen, aber auch Liedern, Tänzen und Chorszenen das Schauspiel musikalisch ausschmückt. Dies war bereits zu Shakespeares Zeit üblich.
    Ludwig van Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre basiert auf dem gleichnamigen Drama von Heinrich Joseph von Collin. Dieses stützt sich wiederum auf Shakespeares Tragödie „Coriolanus“. Beethoven gestaltet in seiner Musik den vielschichtigen und aufbrausenden Charakter des römischen Konsuls und Kriegshelden. Erich Wolfgang Korngold komponierte 1918 bis 1920 eine Schauspielmusik zu Max Reinhardts Wiener Inszenierung der Komödie „Viel Lärmen um Nichts“. Aufgrund des großen Erfolgs stellte Korngold aus der Musik eine Suite zusammen, die sowohl das Romantische als auch das Burleske und Komische der Shakespeare’schen Handlung einfängt.
    Auch Felix Mendelssohn Bartholdy befasste sich ausgiebig mit Shakespeare und komponierte bereits mit 17 Jahren die Ouvertüre zum „Sommernachtstraum“. Sie war dem Preußischen Kronprinzen gewidmet und gefiel diesem wohl ausnehmend gut, denn als er als König Friedrich Wilhelm IV. regierte, bestellte er bei Mendelssohn eine komplette Schauspielmusik zu Shakespeares Werk. Mendelssohn ergänzte nun die Ouvertüre um zur Handlung passende Stücke, von denen in unserem Konzert das Scherzo und das Finale erklingen.

  • Sa 07.11. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • So 08.11. 15.00 Uhr
    Eugen Onegin Meininger Hof, Saalfeld

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • So 08.11. 16.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Hamlet, Macbeth, Romeo und Julia: Was wären Schauspiel, Oper oder Film ohne William Shakespeare! Eine besondere Musikgattung ist die Schauspielmusik, Musik also, die für Sprechtheateraufführungen gedacht ist und mit Ouvertüren, Zwischenspielen, aber auch Liedern, Tänzen und Chorszenen das Schauspiel musikalisch ausschmückt. Dies war bereits zu Shakespeares Zeit üblich.
    Ludwig van Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre basiert auf dem gleichnamigen Drama von Heinrich Joseph von Collin. Dieses stützt sich wiederum auf Shakespeares Tragödie „Coriolanus“. Beethoven gestaltet in seiner Musik den vielschichtigen und aufbrausenden Charakter des römischen Konsuls und Kriegshelden. Erich Wolfgang Korngold komponierte 1918 bis 1920 eine Schauspielmusik zu Max Reinhardts Wiener Inszenierung der Komödie „Viel Lärmen um Nichts“. Aufgrund des großen Erfolgs stellte Korngold aus der Musik eine Suite zusammen, die sowohl das Romantische als auch das Burleske und Komische der Shakespeare’schen Handlung einfängt.
    Auch Felix Mendelssohn Bartholdy befasste sich ausgiebig mit Shakespeare und komponierte bereits mit 17 Jahren die Ouvertüre zum „Sommernachtstraum“. Sie war dem Preußischen Kronprinzen gewidmet und gefiel diesem wohl ausnehmend gut, denn als er als König Friedrich Wilhelm IV. regierte, bestellte er bei Mendelssohn eine komplette Schauspielmusik zu Shakespeares Werk. Mendelssohn ergänzte nun die Ouvertüre um zur Handlung passende Stücke, von denen in unserem Konzert das Scherzo und das Finale erklingen.

  • So 08.11. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Hamlet, Macbeth, Romeo und Julia: Was wären Schauspiel, Oper oder Film ohne William Shakespeare! Eine besondere Musikgattung ist die Schauspielmusik, Musik also, die für Sprechtheateraufführungen gedacht ist und mit Ouvertüren, Zwischenspielen, aber auch Liedern, Tänzen und Chorszenen das Schauspiel musikalisch ausschmückt. Dies war bereits zu Shakespeares Zeit üblich.
    Ludwig van Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre basiert auf dem gleichnamigen Drama von Heinrich Joseph von Collin. Dieses stützt sich wiederum auf Shakespeares Tragödie „Coriolanus“. Beethoven gestaltet in seiner Musik den vielschichtigen und aufbrausenden Charakter des römischen Konsuls und Kriegshelden. Erich Wolfgang Korngold komponierte 1918 bis 1920 eine Schauspielmusik zu Max Reinhardts Wiener Inszenierung der Komödie „Viel Lärmen um Nichts“. Aufgrund des großen Erfolgs stellte Korngold aus der Musik eine Suite zusammen, die sowohl das Romantische als auch das Burleske und Komische der Shakespeare’schen Handlung einfängt.
    Auch Felix Mendelssohn Bartholdy befasste sich ausgiebig mit Shakespeare und komponierte bereits mit 17 Jahren die Ouvertüre zum „Sommernachtstraum“. Sie war dem Preußischen Kronprinzen gewidmet und gefiel diesem wohl ausnehmend gut, denn als er als König Friedrich Wilhelm IV. regierte, bestellte er bei Mendelssohn eine komplette Schauspielmusik zu Shakespeares Werk. Mendelssohn ergänzte nun die Ouvertüre um zur Handlung passende Stücke, von denen in unserem Konzert das Scherzo und das Finale erklingen.

  • Mi 11.11. 10.00 Uhr
    Premiere:
    Die kleine Meerjungfrau
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Als die kleine Meerjungfrau zum ersten Mal in ihrem Leben an die Wasseroberfläche schwimmen darf, entdeckt sie den jungen Prinzen. Die kleine Meerjungfrau verliebt sich sofort in ihn und beschließt, ein Mensch zu werden. Doch diese Verwandlung ist nicht einfach, denn die Meerhexe verlangt viel von der Verliebten: Die kleine Meerjungfrau muss ihre Flosse gegen zwei Beine tauschen. Sie hofft nun auf die Liebe des Prinzen, denn es gibt kein Zurück ins Meer …
    Komposition und Textfassung stammen aus der Feder von Ákos Hoffmann, der die Welt der kleinen Meerjungfrau und jene der Menschen wirkungsvoll gegeneinander stellt. Verwunschene Melodien und zauberhafte Klangfarben entführen kleine und große Hörer in die Geschichte über Sehnsüchte, Hoffnungen und die Liebe.

     

  • Do 12.11. 09.00 Uhr
    Die kleine Meerjungfrau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Als die kleine Meerjungfrau zum ersten Mal in ihrem Leben an die Wasseroberfläche schwimmen darf, entdeckt sie den jungen Prinzen. Die kleine Meerjungfrau verliebt sich sofort in ihn und beschließt, ein Mensch zu werden. Doch diese Verwandlung ist nicht einfach, denn die Meerhexe verlangt viel von der Verliebten: Die kleine Meerjungfrau muss ihre Flosse gegen zwei Beine tauschen. Sie hofft nun auf die Liebe des Prinzen, denn es gibt kein Zurück ins Meer …
    Komposition und Textfassung stammen aus der Feder von Ákos Hoffmann, der die Welt der kleinen Meerjungfrau und jene der Menschen wirkungsvoll gegeneinander stellt. Verwunschene Melodien und zauberhafte Klangfarben entführen kleine und große Hörer in die Geschichte über Sehnsüchte, Hoffnungen und die Liebe.

     

  • Do 12.11. 11.00 Uhr
    Die kleine Meerjungfrau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Als die kleine Meerjungfrau zum ersten Mal in ihrem Leben an die Wasseroberfläche schwimmen darf, entdeckt sie den jungen Prinzen. Die kleine Meerjungfrau verliebt sich sofort in ihn und beschließt, ein Mensch zu werden. Doch diese Verwandlung ist nicht einfach, denn die Meerhexe verlangt viel von der Verliebten: Die kleine Meerjungfrau muss ihre Flosse gegen zwei Beine tauschen. Sie hofft nun auf die Liebe des Prinzen, denn es gibt kein Zurück ins Meer …
    Komposition und Textfassung stammen aus der Feder von Ákos Hoffmann, der die Welt der kleinen Meerjungfrau und jene der Menschen wirkungsvoll gegeneinander stellt. Verwunschene Melodien und zauberhafte Klangfarben entführen kleine und große Hörer in die Geschichte über Sehnsüchte, Hoffnungen und die Liebe.

     

  • Fr 13.11. 10.00 Uhr

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem geheimnisvollen Vogel, nur der Kaiser hat ihn noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.


    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.


  • Fr 13.11. 19.30 Uhr
    Winterreise Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Sa 14.11. 19.30 Uhr
    1. Chorkonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    In diesem Konzert begrüßt der Opernchor des Theaters Nordhausen nach einer langen Pause mit Lebensfreude und Musizierlust erstmals wieder sein Publikum. Begleitet von einem Klavier begibt sich der Chor auf eine bunte Entdeckungsreise in die Welt des Schlagers, der Operette, des Films und der Rock- und Popmusik. Mit dabei sind Titel von Queen, ABBA, den Beatles oder Falco, auch Filmschlager wie „Ich brechʼ die Herzen der stolzesten Frauʼn“ oder „Kann denn Liebe Sünde sein“, Musik der Comedian Harmonists oder Evergreens wie „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens. Weiter geht es mit einem Reigen bekannter Operettenchöre aus Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“, Carl Millöckers „Bettelstudent“ und Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“. Lassen Sie sich mit einem kurzweiligen und fröhlichen Programm unter der Leitung von Opernchordirektor Markus Fischer überraschen.

     

  • So 15.11. 11.00 Uhr
    Matinee - „Bruch-Stücke“ Cruciskirche, Sondershausen

    Gespräche über und Musik von Max Bruch
    In dieser „musikalische Plauderstunde“ erwartet Sie ein unterhaltsamer Austausch über Max Bruch. Generalmusik¬direktor Michael Helmrath, Musiker des Loh-Orchesters und Gäste sprechen über Max Bruch, über Erfahrungen mit seiner Musik, über sein Wirken in Sonderhausen und vieles mehr.
    Dazu spielen Musiker des Loh-Orchesters Musik von Max Bruch und Johannes Brahms.

    Eine Veranstaltung der Deutschen Max Bruch-Gesellschaft Sondershausen e. V.
    Der Eintritt ist frei. Der Verein freut sich über eine kleine Zuwendung.

    Mitwirkende:

    Michael Helmrath Generalmusikdirektor
    Dr. Peter Larsen Musikwissenschaftler und Dramaturg
    Dr. Katrin Stöck Konzertdramaturgin des Loh-Orchesters
    Masanori Kobayashi Klarinette
    Matthias Weicker Violoncello
    Kuniko Kobayashi Klavier

  • So 15.11. 18.00 Uhr
    Winterreise Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • So 15.11. 18.00 Uhr
    1. Chorkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    In diesem Konzert begrüßt der Opernchor des Theaters Nordhausen nach einer langen Pause mit Lebensfreude und Musizierlust erstmals wieder sein Publikum. Begleitet von einem Klavier begibt sich der Chor auf eine bunte Entdeckungsreise in die Welt des Schlagers, der Operette, des Films und der Rock- und Popmusik. Mit dabei sind Titel von Queen, ABBA, den Beatles oder Falco, auch Filmschlager wie „Ich brechʼ die Herzen der stolzesten Frauʼn“ oder „Kann denn Liebe Sünde sein“, Musik der Comedian Harmonists oder Evergreens wie „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens. Weiter geht es mit einem Reigen bekannter Operettenchöre aus Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“, Carl Millöckers „Bettelstudent“ und Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“. Lassen Sie sich mit einem kurzweiligen und fröhlichen Programm unter der Leitung von Opernchordirektor Markus Fischer überraschen.

     

  • Fr 20.11. 19.30 Uhr
    Édith Piaf Theater Nordhausen, Großes Haus

    Édith Piaf, „dem Spatz von Paris“, lagen zu Lebzeiten Millionen von Fans zu Füßen. Mit ihrer kraftvollen, unverwechselbaren Stimme, ihrer Ausstrahlungskraft und vor allem ihren Chansons, die von Liebe und Glück, Trennungsschmerzen und Tod erzählen, fesselte sie ihr Publikum. „Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder“, formulierte der französische Dichter, Regisseur und Maler Jean Cocteau in seinem Nachruf auf die mit 47 Jahren an Leberzirrhose verstorbene Künstlerin. Édith Piaf und ihre Kunst, für die Nachwelt auf etlichen Ton- und Filmaufnahmen festgehalten, waren schon zu Lebzeiten ein Mythos.


    Doch Erfolg allein macht nicht glücklich. Viele ihrer Chansons fassen ihr bewegtes, von unzähligen Tragödien geprägtes Leben wie in einem Brennspiegel zusammen. Die Tochter einer Nachtclubsängerin und eines Zirkusakrobaten wuchs mit Alkohol und Schlägen auf, verwahrloste als Kleinkind und war schon früh sich selbst überlassen. Mit Willenskraft, Begabung, zahlreichen Unterstützern und auch viel Glück schaffte sie den Weg von der Straßensängerin nach ganz oben zum gefeierten Star. Später verhalf sie anderen zu entscheidenden Karrieresprüngen. Darunter dem Chansonnier Charles Aznavour. Für ihn war sie „eine Besessene, eine Perfektionistin, kompromisslos, wenn es um ihre Kunst ging“, aber „eine wunderbare Frau“.
    Anette Leistenschneider erzählt in ihrer neuen Revue das ergreifende Schicksal dieser besonderen Künstlerin mit vielen ihrer berühmten Chansons und einigen ihrer wichtigsten Wegbegleiter wie Charles Aznavour, Yves Montand und Georges Moustaki.

  • Fr 20.11. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Meininger Hof, Saalfeld

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Sa 21.11. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Richard Wagner und Johannes Brahms gehörten zu ihrer Zeit zwei unterschiedlichen Lagern an. Zwischen diesen beiden Antipoden bewegte sich musikalisch der junge Max Bruch, der in den Jahren 1867 bis 1870 als Hofkapellmeister in Sondershausen arbeitete und an dessen 100. Todestag wir in diesem Jahr erinnern. Wagner und Brahms wirkten zwar in anderen Musikzentren, aber auch Sondershausen war zu Bruchs Zeit eine überregional bekannte Musikstadt und hielt für den Kapellmeister viele Entfaltungsmöglichkeiten bereit.
    In Sondershausen komponierte Max Bruch seine ersten beiden Sinfonien, skizzierte die dritte und vollendete sein berühmtes 1. Violinkonzert.
    Brahms’ zweite Serenade, entstanden 1858–1860, erhält ihren warmen Klang durch eine Betonung der Bratschen und Violoncelli, die mit Bläsern kombiniert sind. Brahms komponierte das Werk aus der Beschäftigung mit Bläserserenaden von Mozart und Haydn heraus. Das diametral entgegengesetzte andere Ende der Skala romantischer Musik erhellt Wagners „Waldweben“, ein Orchesterzwischenspiel aus seinem „Siegfried“, dem dritten Abend der Trilogie „Der Ring des Nibelungen“, in dem Siegfried auf einer Waldlichtung ausruht und dort dem Gesang eines kleinen Vogels lauscht.

  • Sa 21.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Heute Abend: Lola Blau
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • So 22.11. 16.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Richard Wagner und Johannes Brahms gehörten zu ihrer Zeit zwei unterschiedlichen Lagern an. Zwischen diesen beiden Antipoden bewegte sich musikalisch der junge Max Bruch, der in den Jahren 1867 bis 1870 als Hofkapellmeister in Sondershausen arbeitete und an dessen 100. Todestag wir in diesem Jahr erinnern. Wagner und Brahms wirkten zwar in anderen Musikzentren, aber auch Sondershausen war zu Bruchs Zeit eine überregional bekannte Musikstadt und hielt für den Kapellmeister viele Entfaltungsmöglichkeiten bereit.
    In Sondershausen komponierte Max Bruch seine ersten beiden Sinfonien, skizzierte die dritte und vollendete sein berühmtes 1. Violinkonzert.
    Brahms’ zweite Serenade, entstanden 1858–1860, erhält ihren warmen Klang durch eine Betonung der Bratschen und Violoncelli, die mit Bläsern kombiniert sind. Brahms komponierte das Werk aus der Beschäftigung mit Bläserserenaden von Mozart und Haydn heraus. Das diametral entgegengesetzte andere Ende der Skala romantischer Musik erhellt Wagners „Waldweben“, ein Orchesterzwischenspiel aus seinem „Siegfried“, dem dritten Abend der Trilogie „Der Ring des Nibelungen“, in dem Siegfried auf einer Waldlichtung ausruht und dort dem Gesang eines kleinen Vogels lauscht.

  • So 22.11. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Richard Wagner und Johannes Brahms gehörten zu ihrer Zeit zwei unterschiedlichen Lagern an. Zwischen diesen beiden Antipoden bewegte sich musikalisch der junge Max Bruch, der in den Jahren 1867 bis 1870 als Hofkapellmeister in Sondershausen arbeitete und an dessen 100. Todestag wir in diesem Jahr erinnern. Wagner und Brahms wirkten zwar in anderen Musikzentren, aber auch Sondershausen war zu Bruchs Zeit eine überregional bekannte Musikstadt und hielt für den Kapellmeister viele Entfaltungsmöglichkeiten bereit.
    In Sondershausen komponierte Max Bruch seine ersten beiden Sinfonien, skizzierte die dritte und vollendete sein berühmtes 1. Violinkonzert.
    Brahms’ zweite Serenade, entstanden 1858–1860, erhält ihren warmen Klang durch eine Betonung der Bratschen und Violoncelli, die mit Bläsern kombiniert sind. Brahms komponierte das Werk aus der Beschäftigung mit Bläserserenaden von Mozart und Haydn heraus. Das diametral entgegengesetzte andere Ende der Skala romantischer Musik erhellt Wagners „Waldweben“, ein Orchesterzwischenspiel aus seinem „Siegfried“, dem dritten Abend der Trilogie „Der Ring des Nibelungen“, in dem Siegfried auf einer Waldlichtung ausruht und dort dem Gesang eines kleinen Vogels lauscht.

  • Fr 27.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der Vetter aus Dingsda
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich kurz nach Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hatte, der an ihrem Geburtstag plötzlich aufgetaucht war …
    Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Sa 28.11. 19.30 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Sa 28.11. 19.30 Uhr
    5. Kammerkonzert St.-Blasii-Kirche, Nordhausen

    In seinem Streichquintett C-Dur, 1828 kurz vor seinem Tod entstanden, bündelte Franz Schubert noch einmal alle seine kompositorischen Fähigkeiten, um ein kammermusikalisches Werk von sublimer Schönheit zu schaffen. Die zwei im Quintett besetzten Celli tragen entscheidend zu einer dunklen Klangfärbung bei. Johannes Brahms’ Klarinettenquintett entstand ebenfalls gegen Ende seines Lebens. Inspiriert vom Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld, dessen Spiel ihn so begeisterte, komponierte er noch mehrere Werke für diesen, obwohl er sein Kammermusikschaffen eigentlich für vollendet erklärt hatte.

  • So 29.11. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich kurz nach Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hatte, der an ihrem Geburtstag plötzlich aufgetaucht war …
    Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • So 29.11. 18.00 Uhr
    5. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    In seinem Streichquintett C-Dur, 1828 kurz vor seinem Tod entstanden, bündelte Franz Schubert noch einmal alle seine kompositorischen Fähigkeiten, um ein kammermusikalisches Werk von sublimer Schönheit zu schaffen. Die zwei im Quintett besetzten Celli tragen entscheidend zu einer dunklen Klangfärbung bei. Johannes Brahms’ Klarinettenquintett entstand ebenfalls gegen Ende seines Lebens. Inspiriert vom Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld, dessen Spiel ihn so begeisterte, komponierte er noch mehrere Werke für diesen, obwohl er sein Kammermusikschaffen eigentlich für vollendet erklärt hatte.

  • Fr 04.12. 18.00 Uhr
    3. Chorkonzert St.-Blasii-Kirche, Nordhausen

    Chormusik hat in England eine lange Tradition. Auch und vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit bereichern englische Komponisten bis heute die Konzertprogramme aller Welt mit wunderschönen Klängen.
    Nach Philip Stopfords ruhiger Musik in „Lully, Lulla, Lullay“ reißt in unserem Programm „Nova! Nova!“ von Bob Chilcott den Zuhörer mit. Chilcotts sanftes „A Tree of Song“ besingt die Liebe zur Musik. Die wirkungsvolle Vertonung des Carols „Jesus Christ the Apple Tree“ von Elizabeth Poston birgt Überraschendes und gehört zum festen Repertoire englischer Konzertprogramme. Daniel Elders „Ballade to the Moon“ begibt sich auf eine bezaubernde Nachtwanderung. Vorweihnachtliche Stimmung bringen Chilcotts „Advent Candle“ und Howard Goodalls „The Lord is My Shepherd“.

  • Fr 04.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich kurz nach Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hatte, der an ihrem Geburtstag plötzlich aufgetaucht war …
    Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Sa 05.12. 19.30 Uhr
    Eugen Onegin Meininger Hof, Saalfeld

    Unerwiderte Liebe, Eifersucht, Kampf um Leben und Tod und vor allemeine leidenschaftliche, zu Herzen gehende Musik sind die Zutaten zu Peter I. Tschaikowskys großer Oper „Eugen Onegin“. Zunächst verliebt sich die junge, verträumte Tatjana in den Bohemien Eugen Onegin, der sie kühl abweist. Erst Jahre später erkennt Onegin seine unsterbliche Liebe zu der inzwischen anderweitig Verheirateten. Doch das ist nicht die einzige Tragödie in Onegins Leben. Sein leichtfertiges Spiel mit Olga, der Verlobten seines Freundes Lenski und Schwester Tatjanas, entfacht die Eifersucht Lenskis, der im späteren Duell von Onegin getötet wird.


    „Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“ Ein solches Drama fand Tschaikowsky in Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“. Dieser schuf in der tragischen Geschichte um Onegin und Tatjana, Lenski und Olga ein vielschichtiges Panorama der damaligen russischen Gesellschaft. Seine ungemein poetische Sprache und packende Erzählweise faszinieren auch heute noch, rund 200 Jahre nach der Entstehung des Romans.


    Wir kombinieren an diesem Abend weite Teile aus Tschaikowskys Oper mit Auszügen aus der originalen Vorlage von Puschkin. Der fiktive Erzähler des Versepos fügt dabei der Oper Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ, und steigert dabei auch die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter.

  • Sa 05.12. 19.30 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • So 06.12. 10.00 Uhr
    Die kleine Meerjungfrau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Als die kleine Meerjungfrau zum ersten Mal in ihrem Leben an die Wasseroberfläche schwimmen darf, entdeckt sie den jungen Prinzen. Die kleine Meerjungfrau verliebt sich sofort in ihn und beschließt, ein Mensch zu werden. Doch diese Verwandlung ist nicht einfach, denn die Meerhexe verlangt viel von der Verliebten: Die kleine Meerjungfrau muss ihre Flosse gegen zwei Beine tauschen. Sie hofft nun auf die Liebe des Prinzen, denn es gibt kein Zurück ins Meer …
    Komposition und Textfassung stammen aus der Feder von Ákos Hoffmann, der die Welt der kleinen Meerjungfrau und jene der Menschen wirkungsvoll gegeneinander stellt. Verwunschene Melodien und zauberhafte Klangfarben entführen kleine und große Hörer in die Geschichte über Sehnsüchte, Hoffnungen und die Liebe.

     

  • So 06.12. 15.00 Uhr
    Die kleine Meerjungfrau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Als die kleine Meerjungfrau zum ersten Mal in ihrem Leben an die Wasseroberfläche schwimmen darf, entdeckt sie den jungen Prinzen. Die kleine Meerjungfrau verliebt sich sofort in ihn und beschließt, ein Mensch zu werden. Doch diese Verwandlung ist nicht einfach, denn die Meerhexe verlangt viel von der Verliebten: Die kleine Meerjungfrau muss ihre Flosse gegen zwei Beine tauschen. Sie hofft nun auf die Liebe des Prinzen, denn es gibt kein Zurück ins Meer …
    Komposition und Textfassung stammen aus der Feder von Ákos Hoffmann, der die Welt der kleinen Meerjungfrau und jene der Menschen wirkungsvoll gegeneinander stellt. Verwunschene Melodien und zauberhafte Klangfarben entführen kleine und große Hörer in die Geschichte über Sehnsüchte, Hoffnungen und die Liebe.

     

  • Mi 09.12. 19.30 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Henning Ehlert wird in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik erklingen lassen. Die Mezzosopranistin vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ und Georg Friedrich Händels „Messiah“. Auch César Francks „Panis Angelicus“ wird nicht fehlen, ebenso wenig Max Regers „Mariä Wiegenlied“. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Edvard Grieg sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den ebenso unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

     

  • Fr 11.12. 19.30 Uhr
    Premiere:
    A New York Christmas
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Sa 12.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich kurz nach Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hatte, der an ihrem Geburtstag plötzlich aufgetaucht war …
    Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • So 13.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • So 13.12. 18.00 Uhr
    2. Chorkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Abbildungen zeigen Johannes Brahms meist als älteren, bärtigen Herrn und gesetzten Komponisten. Als junger Mann wurde er von Robert Schumann als kommendes Genie erkannt und für seine „Neuen Bahnen“ in der Musik gepriesen. Brahms ging als Jüngling mit lockigem Haar bei Schumanns ein und aus und pflegte lange eine enge Beziehung zu Clara Schumann. Mit Clara Schumann vierhändig am Klavier wurden dann auch Brahmsʼ „Liebesliederwalzer“ 1870 uraufgeführt. Alle drei Liebesliederzyklen unseres Konzertprogramms vereinen die freudigen, schwärmerischen, ausgelassenen aber auch traurigen und leidvollen Seiten der Liebe zu einem Bilderbogen der Gefühle. Zum meist vierstimmigen Chor kommen bei Brahms zwei Pianisten hinzu, die das Instrument zu einem fast orchestralen Partner der Sänger machen und sowohl zart als auch virtuos aufspielen. Mit Schumanns „Spanischem Liederspiel“ wird das Konzert um südeuropäisches Kolorit bereichert.

     

  • So 13.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Di 15.12. 09.00 Uhr
    Die kleine Meerjungfrau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Als die kleine Meerjungfrau zum ersten Mal in ihrem Leben an die Wasseroberfläche schwimmen darf, entdeckt sie den jungen Prinzen. Die kleine Meerjungfrau verliebt sich sofort in ihn und beschließt, ein Mensch zu werden. Doch diese Verwandlung ist nicht einfach, denn die Meerhexe verlangt viel von der Verliebten: Die kleine Meerjungfrau muss ihre Flosse gegen zwei Beine tauschen. Sie hofft nun auf die Liebe des Prinzen, denn es gibt kein Zurück ins Meer …
    Komposition und Textfassung stammen aus der Feder von Ákos Hoffmann, der die Welt der kleinen Meerjungfrau und jene der Menschen wirkungsvoll gegeneinander stellt. Verwunschene Melodien und zauberhafte Klangfarben entführen kleine und große Hörer in die Geschichte über Sehnsüchte, Hoffnungen und die Liebe.

     

  • Di 15.12. 11.00 Uhr
    Die kleine Meerjungfrau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Als die kleine Meerjungfrau zum ersten Mal in ihrem Leben an die Wasseroberfläche schwimmen darf, entdeckt sie den jungen Prinzen. Die kleine Meerjungfrau verliebt sich sofort in ihn und beschließt, ein Mensch zu werden. Doch diese Verwandlung ist nicht einfach, denn die Meerhexe verlangt viel von der Verliebten: Die kleine Meerjungfrau muss ihre Flosse gegen zwei Beine tauschen. Sie hofft nun auf die Liebe des Prinzen, denn es gibt kein Zurück ins Meer …
    Komposition und Textfassung stammen aus der Feder von Ákos Hoffmann, der die Welt der kleinen Meerjungfrau und jene der Menschen wirkungsvoll gegeneinander stellt. Verwunschene Melodien und zauberhafte Klangfarben entführen kleine und große Hörer in die Geschichte über Sehnsüchte, Hoffnungen und die Liebe.

     

  • Mi 16.12. 10.00 Uhr

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem geheimnisvollen Vogel, nur der Kaiser hat ihn noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.


    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.


  • Do 17.12. 10.00 Uhr

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem geheimnisvollen Vogel, nur der Kaiser hat ihn noch nie gesehen oder gehört. Als man ihm schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch sie befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.
    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt er, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.


    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik.


  • Do 17.12. 19.30 Uhr
    Winterreise Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Fr 18.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Fr 18.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Sa 19.12. 19.30 Uhr
    2. Chorkonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Abbildungen zeigen Johannes Brahms meist als älteren, bärtigen Herrn und gesetzten Komponisten. Als junger Mann wurde er von Robert Schumann als kommendes Genie erkannt und für seine „Neuen Bahnen“ in der Musik gepriesen. Brahms ging als Jüngling mit lockigem Haar bei Schumanns ein und aus und pflegte lange eine enge Beziehung zu Clara Schumann. Mit Clara Schumann vierhändig am Klavier wurden dann auch Brahmsʼ „Liebesliederwalzer“ 1870 uraufgeführt. Alle drei Liebesliederzyklen unseres Konzertprogramms vereinen die freudigen, schwärmerischen, ausgelassenen aber auch traurigen und leidvollen Seiten der Liebe zu einem Bilderbogen der Gefühle. Zum meist vierstimmigen Chor kommen bei Brahms zwei Pianisten hinzu, die das Instrument zu einem fast orchestralen Partner der Sänger machen und sowohl zart als auch virtuos aufspielen. Mit Schumanns „Spanischem Liederspiel“ wird das Konzert um südeuropäisches Kolorit bereichert.

     

  • So 20.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • So 20.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Mo 21.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Mo 21.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Di 22.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Di 22.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Mi 23.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Henning Ehlert wird in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik erklingen lassen. Die Mezzosopranistin vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ und Georg Friedrich Händels „Messiah“. Auch César Francks „Panis Angelicus“ wird nicht fehlen, ebenso wenig Max Regers „Mariä Wiegenlied“. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Edvard Grieg sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den ebenso unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

     

  • Mi 23.12. 20.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Henning Ehlert wird in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik erklingen lassen. Die Mezzosopranistin vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ und Georg Friedrich Händels „Messiah“. Auch César Francks „Panis Angelicus“ wird nicht fehlen, ebenso wenig Max Regers „Mariä Wiegenlied“. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Edvard Grieg sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den ebenso unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

     

  • Fr 25.12. 16.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Henning Ehlert wird in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik erklingen lassen. Die Mezzosopranistin vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ und Georg Friedrich Händels „Messiah“. Auch César Francks „Panis Angelicus“ wird nicht fehlen, ebenso wenig Max Regers „Mariä Wiegenlied“. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Edvard Grieg sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den ebenso unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

     

  • Fr 25.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Henning Ehlert wird in diesem Konzert weihnachtliche Musik vom Barock bis zur Romantik erklingen lassen. Die Mezzosopranistin vergoldet den Abend mit Arien u. a. aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ und Georg Friedrich Händels „Messiah“. Auch César Francks „Panis Angelicus“ wird nicht fehlen, ebenso wenig Max Regers „Mariä Wiegenlied“. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Edvard Grieg sowie Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder vervollständigen den ebenso unterhaltsamen wie besinnlichen Reigen.

     

  • Fr 25.12. 18.00 Uhr
    3. Chorkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Chormusik hat in England eine lange Tradition. Auch und vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit bereichern englische Komponisten bis heute die Konzertprogramme aller Welt mit wunderschönen Klängen.
    Nach Philip Stopfords ruhiger Musik in „Lully, Lulla, Lullay“ reißt in unserem Programm „Nova! Nova!“ von Bob Chilcott den Zuhörer mit. Chilcotts sanftes „A Tree of Song“ besingt die Liebe zur Musik. Die wirkungsvolle Vertonung des Carols „Jesus Christ the Apple Tree“ von Elizabeth Poston birgt Überraschendes und gehört zum festen Repertoire englischer Konzertprogramme. Daniel Elders „Ballade to the Moon“ begibt sich auf eine bezaubernde Nachtwanderung. Vorweihnachtliche Stimmung bringen Chilcotts „Advent Candle“ und Howard Goodalls „The Lord is My Shepherd“.

  • Sa 26.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • So 27.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • So 27.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Mo 28.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Mo 28.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Di 29.12. 15.00 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Di 29.12. 19.30 Uhr
    A New York Christmas Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alles beginnt beim Weihnachtsbaumhändler: Tracy und Phil begegnen sich am frühen Heiligabend mitten in New York zum ersten Mal bei der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Leider ist nur noch ein letztes Exemplar verfügbar! Bei einem gemeinsamen Kaffee klären Tracy und Phil, warum von diesem einzigen Weihnachtsbaum ihr jeweiliges Glück abhängt. Phil möchte nach der Trennung von seiner Frau ein perfektes Weihnachtsfest für sich und seinen Sohn, und dazu gehört unbedingt ein Christbaum. Und auf Tracy wartet der erste Heiligabend mit ihrer neuen Eroberung. Da darf auf keinen Fall etwas schief gehen, zumal alles dafür spricht, dass der Geliebte hier just heute einen Heiratsantrag machen wird! Phil überlässt Tracy schließlich den Weihnachtsbaum, und beide gehen ihrer Wege. Am Heiligabend aber ist für beide nichts wie erwartet …
    Die Musical-Revue „A New York Christmas“ schließt, wie soll man es anders erwarten, mit einem Happy End. Sie ist zu Herzen gehend, humorvoll und mit vielen amerikanischen Weihnachtssongs und Broadwayhits aus Musicals wie „White Christmas“ (Irvin Berlin), „On the Town“ (Leonard Bernstein) oder „Les Misérables“ (Claude-Michel Schönberg) erzählt. Drei erfolgreiche Musicaldarsteller, darunter die in Nordhausen bereits wohlbekannten Künstler Femke Soetenga und Jörg Neubauer, bringen in der Regie von Ivan Alboresi die weihnachtliche Geschichte mit Esprit und viel Gefühl auf die Bühne.

  • Mi 30.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich kurz nach Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hatte, der an ihrem Geburtstag plötzlich aufgetaucht war …
    Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Do 31.12. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich kurz nach Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hatte, der an ihrem Geburtstag plötzlich aufgetaucht war …
    Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Do 31.12. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich kurz nach Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hatte, der an ihrem Geburtstag plötzlich aufgetaucht war …
    Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Sa 09.01. 19.30 Uhr
    Winterreise Theater im Stadthaus, Rudolstadt
    vorraussichtlicher Termin

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • So 10.01. 11.00 Uhr
    vorraussichtlicher Termin

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • Di 12.01. 15.00 Uhr
    Winterreise Theater im Stadthaus, Rudolstadt
    vorraussichtlicher Termin

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Fr 15.01. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer
    vorraussichtlicher Termin

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Brigitte Roth, Solistin des Theaters Nordhausen, und Dr. Kareen Schlangen, Hochschuldozentin und Beraterin

  • Sa 16.01. 18.00 Uhr
    Stückwerk Nr. 18 Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Stückwerk – die Werkstatt des Jungen Theaters lädt alle großen und kleinen Zuschauer ein, herauszufinden, was sowohl der Theaterjugendclub als auch der Zirkus Zappelini in der neuen Spielzeit geplant haben und am Proben sind. Ausschnitte aus den anstehenden Produktionen sollen Lust machen auf mehr: mehr Schauspiel, mehr Zirkus, mehr Theater!

    Der Theaterjugendclub präsentiert mit dem Stück „Die Welle“ ein Thema, das uns alle angeht: Wie schnell verliert man sich in einer Gruppe, deren Regeln und Werte irgendwann die Grenzen der Legalität sprengen? Wie viel negative Kraft und Sogwirkung kann von einer solchen Gemeinschaft ausgehen und wo liegen deren Gefahren?

    Spaß haben auch die Juniorjugendclubber, die zum Stückwerk immer einen ersten Stand ihrer Stückentwicklung zeigen. In Shakespeares „Hamlet“ nur Nebenfigur in wenigen Szenen wird Ophelia in „Nur Ophelia“ zur Hauptfigur – und das gleich siebenfach. Die Spielerinnen des Theaterjugendclubs geben ihr Gesicht und Stimme und führen sie in das Hier und Heute.

    Die jungen Artistinnen und Artisten des Zirkus’ Zappelini entführen die Zuschauer in dieser Spielzeit gleich in zwei neue Welten: Das Tumultistan und den Dschungel. Während die kleine Mo in letzterem verloren geht, aber auf dieser Odyssee viele neue Freunde kennenlernt, geht es im Land Tumultistan drunter und drüber. Zu kurz kommen auf keinen Fall atemberaubende Kunststücke und beeindruckende Choreografien.

    Weitere Gäste runden den Abend und das Stückwerk N° 18 ebenso ab wie die anschließende Party im Foyer des Theaters, zu der alle Teilnehmer und Zuschauer eingeladen sind.

  • So 17.01. 15.00 Uhr
    Winterreise Theater im Stadthaus, Rudolstadt
    vorraussichtlicher Termin

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Sa 23.01. 17.00 Uhr
    Premiere:
    Tristan und Isolde
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Mi 27.01. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Haus der Kunst, Sondershausen
    vorraussichtlicher Termin

    Unsere OrchesterWerkstätten bieten für Kindergartenkinder ab 5 Jahren und für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen ganz besondere Konzerterlebnisse. In den auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmten Programmen erfahren die jungen Besucherinnern und Besucher allerlei über die Musikinstrumente des Orchesters und deren Zusammenspiel und sie erhalten spannende Informationen zur gehörten Musik.

     

    Andreas N. Tarkmann, der Mistkäfer

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens, das von dem Komponisten Andreas Tarkmann mit einer bilderreichen und klangschönen Musik erzählt wird.

  • Mi 27.01. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah „Petruschka/Playdead/Or“ Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    In einer Einführung und der darauffolgenden moderierten Probe gibt Ballettdirektor Ivan Alboresi einen Einblick in die aktuelle Produktion des Balletts "Petruschka".


    Der Eintritt ist frei.

  • Do 28.01. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Unsere OrchesterWerkstätten bieten für Kindergartenkinder ab 5 Jahren und für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen ganz besondere Konzerterlebnisse. In den auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmten Programmen erfahren die jungen Besucherinnern und Besucher allerlei über die Musikinstrumente des Orchesters und deren Zusammenspiel und sie erhalten spannende Informationen zur gehörten Musik.

     

    Andreas N. Tarkmann, der Mistkäfer

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens, das von dem Komponisten Andreas Tarkmann mit einer bilderreichen und klangschönen Musik erzählt wird.

  • So 31.01. 14.30 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Fr 05.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der dressierte Mann
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • Fr 05.02. 19.30 Uhr
    Winterreise Theater im Stadthaus, Rudolstadt
    vorraussichtlicher Termin

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • So 07.02. 16.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Sa 13.02. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • So 14.02. 14.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • So 14.02. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Nur Ophelia
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    vorraussichtlicher Termin

    Was bedeutet Schönheit? Was bedeutet Liebe? Was bedeutet Leben? … Für junge Frauen?

    Mehrere Darstellerinnen erzählen die Geschichte Ophelias aus Shakespeares „Hamlet“. In fünf Akten (Schönheit, Verliebtsein, Demütigung, Verzweiflung, Tod) vertrauen sie uns ihre Gedanken und Gefühle an.

    In Shakespeares „Hamlet“ ist Ophelia lediglich eine unglückliche Nebenfigur. In „Nur Ophelia“ wird der Schwerpunkt verlagert und die Tragödie einer jungen Frau gezeigt, deren erste Liebe scheitert. Als Ophelia stirbt, ist sie im gleichen Alter wie die Spielerinnen, die sie heute verkörpern.

    „Nur Ophelia“ greift diese Fragen in einer vielschichtige Erzählstruktur auf. Zurückhaltende, lyrische Szenen wechseln sich ab mit Passagen voller Lebendigkeit. Wieder andere Momente legen den Fokus auf die klassische Tragödie des Verliebtseins, der Zurückweisung und Erniedrigung Ophelias durch Hamlet. Selbst geschriebene Gedanken der Spielerinnen komplementieren den Stücktext. Ophelia erhält dadurch ein eigenständiges, selbstbewusstes Gesicht: frisch, authentisch, aktuell und brisant.

    Übrigens: Die junge Ophelia, von Blumen umgeben im Fluss treibend, ist eine von Shakespeares charismatischsten Figuren. Sie inspiriert Komponisten, Maler, Schriftsteller, Bildhauer und Filmemacher seit 400 Jahren bis heute. Tiergattungen wurden ebenso nach ihr benannt wie Monde, Asteroiden oder Schiffe. John Everett Millais’ Gemälde „Ophelia“ dient in Film und Fernsehen oft als Bildzitat und wirkte als Inspiration für Song und Videoclip „Where the Wild Roses Grow“ von Nick Cave.

  • Di 16.02. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer
    vorraussichtlicher Termin

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Anna Danik, Mezzosopranistin, Interpretin der Rolle „Eva“ in der UA „Kain und Abel“, Steffen Riechelmann, Nordhäuser Dompfarrer

  • Mi 17.02. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen
    vorraussichtlicher Termin

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie ein Musiker mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht?

    Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst! Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. In knapp einer Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch die Unterbühne bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches, Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker und Generalmusikdirektoren.

    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie noch zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die „Caféstube“ des Orchesters ein.

  • Fr 19.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Petruschka - Playdead - Or
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 20.02. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • Mo 22.02. 19.30 Uhr
    Baumann und Clausen Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Das Credo von Deutschlands lustigsten Bürokraten: Wer lang im Büro sitzt, macht auch nur Fehler. Willkommen beim neuen Bühnenprogramm von Baumann & Clausen: TATORT BÜRO.  

    Alfred Clausen und Hans-Werner Baumann liefern in ihrer neuen, zweistündigen Show eine Lachsalve nach der anderen. Sie decken die Karteileichen des Büroalltags auf: Hierarchie schlägt Wissen, Vitamin B jegliche Kompetenz.   Wer sich in Zeiten der Digitalisierung so quer stellt wie Baumann und Clausen, weiß ganz schnell: TATORT BÜRO hat nichts mit Taten zu tun. Arbeit ist wie Salz in der Suppe – zu viel davon und du spuckst es sofort aus.

    Baumann & Clausen liefern mit ihrem neuen Bühnenprogramm die lustigsten Antworten der Republik auf alle Fragen, die unter der Käffchentasse brennen. Denn von der Pause lernen, heißt siegen lernen. Ganz nach Alfreds Motto: ich habe heute meinen Wecker mit zur Arbeit genommen, damit er mal sieht, wozu er mich jeden Tag zwingt.  

    Darauf ein Käffchen? BINGO!

  • Do 25.02. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • Fr 26.02. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • So 28.02. 11.00 Uhr
    Kunstsalon „Kain und Abel“ Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen
    vorraussichtlicher Termin

    In Kooperation mit dem Kunsthaus Meyenburg wird im „Kunstsalon“ die Oper „Kain und Abel“aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet – eine wunderbare Einstimmung auf die Premiere!

    Im Vorfeld unserer Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Oper „Kain und Abel“ begeben wir uns dazu auf eine spannende Entdeckungsreise in die Kunst- und Kulturgeschichte dieser bewegenden biblischen Geschichte.

    Wie hat sie Künstler im Allgemeinen angeregt? Was war Christoph Ehrenfellner bei der Komposition seiner Oper wichtig? Welche Sicht hat die Psychologie auf den berühmten Bruderzwist? Und nicht zuletzt: Welche Deutungen gab und gibt es in der Theologie? Die Mitwirkenden in diesem „Kunstsalon“ in Kooperation mit dem Kunsthaus Meyenburg gehen an diesem Vormittag diesen und noch mehr Fragen auf die Spur.

    Mit Susanne Hinsching Leiterin der städtischen Museen Nordhausen, Alexander Nachama Rabbiner Erfurt, Andreas Schwarze Superintendent der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Christoph Ehrenfellner Komponist der Oper „Kain und Abel“, Christian Probst Psychologe und Psychotherapeut.

  • Di 02.03. 19.30 Uhr
    Dienstags im Irodion Irodion - Das Theaterrestaurant
    vorraussichtlicher Termin

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe „Dienstags im Irodion“ ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und Dietrich Rose vom Förderverein erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    Der Eintritt ist frei.

    Mit Manfred Grund - Der Mensch in der Kulturpolitik.

  • Fr 05.03. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 07.03. 11.00 Uhr
    vorraussichtlicher Termin

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • So 07.03. 16.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Di 09.03. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt
    vorraussichtlicher Termin

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 13.03. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • So 14.03. 18.00 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Fr 19.03. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Kain und Abel/Gianni Schicchi
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • Sa 20.03. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • Sa 20.03. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt
    vorraussichtlicher Termin

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 21.03. 14.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • So 21.03. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Lauter schwarze Schafe
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    vorraussichtlicher Termin

    In jeder Stadt gibt es eine Kneipe wie das „Huckebein“. Die meisten, die hier sitzen, sich die Zeit vertreiben und Karten spielen, haben nicht viel Geld. Aber das spielt keine Rolle für Hannah, die gute Seele hinter dem Tresen. Seit 30 Jahren führt sie die kleine Kneipe in Bahn hofsnähe, und sie lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern! Weder Rohrbrüche noch das Nichtraucherschutzgesetz konnten sie und ihre Kneipe in die Knie zwingen.

    Aber jetzt soll das Bahnhofsviertel gentrifiziert werden und das bekommen die „schwarzen Schafe“ der Stadt als erste zu spüren: Harri, Bernd und der Professor leben schon lange ohne festen Wohnsitz, aber als ihre Schlafstätte abgerissen wird, bleibt ihnen als Zufluchts ort nur noch das „Huckebein“.

    Doch auch für Hannah und ihre Kneipe wird es ungemütlich: Die Stadtverwaltung setzt sie unter Druck und droht mit Zwangsräumung. Als die Presse auf den Konflikt der Kneipenwirtin mit der Stadt aufmerksam wird, schöpfen Hannah und die schwarzen Schafe neue Hoffnung

    Übrigens: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafsherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ (Albert Einstein)

  • Fr 26.03. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • Do 01.04. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Das Dschungelbuch
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Unter den Zappelinis ist das Dschungelfieber ausgebrochen. Dagegen ist so manches Kraut in der Welt gewachsen. Um das Heilmittel zu finden, streifen sie abenteuerlustig durch eine Wildnis aus Purzelbäumen, Schlangenarmen, Akrodilen, Vertikaltuch-Sümpfen und Stelzen-Palmen. Sie schlagen sich durchs Elefantengras und hangeln an Lianen. Doch plötzlich fehlt die kleinste Artistin. Mo ist im Urwald verschwunden und keine Spur von ihr zu finden. Während sich ein akrobatischer Suchtrupp versammelt, hat Mo schon neue Freunde gefunden. Sie schlägt mit Balu ein Rad, tanzt mit dem Wolf und jagt mit Baghira blaue Falter. Aber die Freude ist kurz, denn im dichten, schaurigen Urwald lauern hungrige Gefahren.

    Der Junge Zirkus Zappelini lädt das Publikum zu einem Besuch in den Dschungel ein und begegnet dabei allen wundersamen Tieren und Abenteuern aus dem bekannten Buch von Rudyard Kipling.

  • Sa 10.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die lustige Witwe
    Meininger Hof, Saalfeld
    vorraussichtlicher Termin

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 11.04. 18.00 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • Di 13.04. 15.00 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld
    vorraussichtlicher Termin

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • Fr 16.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Cyrano de Bergerac
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Fr 16.04. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt
    vorraussichtlicher Termin

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 17.04. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Di 20.04. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer
    vorraussichtlicher Termin

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Ballett TN LOS! und Louiza Radeva, Leiterin der Tanzschule Radeva

  • Fr 23.04. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 24.04. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • So 25.04. 14.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Fr 30.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank)
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • So 02.05. 15.00 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld
    vorraussichtlicher Termin

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 02.05. 18.00 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Di 04.05. 19.30 Uhr
    Dienstags im Irodion Irodion - Das Theaterrestaurant
    vorraussichtlicher Termin

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe „Dienstags im Irodion“ ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und Dietrich Rose vom Förderverein erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    Der Eintritt ist frei.

    Mit Team des Jungen Theaters - Neue Akzente im Jungen Theater.

  • Mi 05.05. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen
    vorraussichtlicher Termin

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie ein Musiker mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht?

    Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst! Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. In knapp einer Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch die Unterbühne bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches, Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker und Generalmusikdirektoren.

    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie noch zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die „Caféstube“ des Orchesters ein.

  • Do 06.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Fr 07.05. 19.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Fr 07.05. 19.30 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld
    vorraussichtlicher Termin

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • Sa 08.05. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die Welle
    Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Kaum jemand freut sich auf die Projektwoche, die für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist. Viele landen auch nicht in ihren Wunsch-Projekten, sondern in der Projektgruppe von Dieter Berger zum Thema „Entwicklung des Faschismus in Deutschland und Europa“. Darüber wollen die meisten der Kids aber nichts mehr hören, denn sie halten das Thema für erledigt: Eine derartige Diktatur kann und wird es in Deutschland nie wieder geben, dafür sei man heutzutage viel zu aufgeklärt.

    Dieter Berger startet ein Experiment: Er will den Schülern beweisen, wie schnell ein kollektives Gruppenbewusstsein entstehen kann und welche Regeln und Strukturen dafür nötig sind.

    Die Schülerinnen und Schüler kommen schnell in den Sog der Gemeinschaft, von der eine große Kraft ausgeht: Innerhalb der Gruppe entstehen neue Bindungen, Abhängigkeiten und Kräfteverhältnisse. Aus dieser Gemeinschaft wird eine aktivistische Gruppe: „Die Welle“. Und es dauert nicht lange bis „Die Welle“ die Grenzen des Schulhofes und der Legalität verlässt und sich verselbstständigt. Dieter Berger hat keinen Einfluss mehr auf seine Schüler und kann sein Experiment nicht mehr kontrollieren …

    Übrigens: Das Sozialexperiment, das unter der Leitung des amerikanischen Lehrers Ron Jones 1967 an einer kalifornischen Schule ausgeführt wurde, lieferte die Vorlage für den Roman „Die Welle“ von Morton Rhue, der 1984 in Deutschland veröffentlicht wurde. Nach dieser Vorlage wurde der Stoff in Filmen und Serien weiterverarbeitet und ist bis heute brandaktuell.

  • So 09.05. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Frei(t)räume IV
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Abend ist sowohl für die Besucher als auch für das Ballett TN LOS! etwas ganz Besonderes. Denn die Tänzer, die während der Spielzeit auf der Bühne zu erleben sind, werden nun selbst zu Choreografen. Wenn sie für den Kammertanzabend die Seite wechseln, geht es um mehr als um ein Sich-Ausprobieren. Es geht vor allem darum, den Besuchern zu zeigen, welch zusätzliches Potenzial in jedem einzelnen Künstler des Nordhäuser Ballett-
    ensembles steckt und wie unterschiedlich ihre choreografischen Handschriften sein können. An keinem anderen Abend lässt sich das so unmittelbar erfahren wie an diesem.

    Übrigens: Auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins ist nachzulesen: „Der Choreograf erfindet tänzerische Abläufe innerhalb einer Inszenierung bzw. arbeitet sie aus, meist für klassisches Ballett, Tanztheater oder Performance. Diese müssen fachkundig choreografiert, d.h. geplant und einstudiert werden. Hierzu erarbeiten Choreografen das Drehbuch oder die Vorlage für die Umsetzung des Stoffes, wählen die Tänzer mit aus und trainieren mit diesen die Tanzszenen.“

  • So 09.05. 18.00 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld
    vorraussichtlicher Termin

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • Fr 14.05. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • Sa 15.05. 19.30 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld
    vorraussichtlicher Termin

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 16.05. 18.00 Uhr
    Frei(t)räume IV Theater Nordhausen, Theater unterm Dach
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Abend ist sowohl für die Besucher als auch für das Ballett TN LOS! etwas ganz Besonderes. Denn die Tänzer, die während der Spielzeit auf der Bühne zu erleben sind, werden nun selbst zu Choreografen. Wenn sie für den Kammertanzabend die Seite wechseln, geht es um mehr als um ein Sich-Ausprobieren. Es geht vor allem darum, den Besuchern zu zeigen, welch zusätzliches Potenzial in jedem einzelnen Künstler des Nordhäuser Ballett-
    ensembles steckt und wie unterschiedlich ihre choreografischen Handschriften sein können. An keinem anderen Abend lässt sich das so unmittelbar erfahren wie an diesem.

    Übrigens: Auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins ist nachzulesen: „Der Choreograf erfindet tänzerische Abläufe innerhalb einer Inszenierung bzw. arbeitet sie aus, meist für klassisches Ballett, Tanztheater oder Performance. Diese müssen fachkundig choreografiert, d.h. geplant und einstudiert werden. Hierzu erarbeiten Choreografen das Drehbuch oder die Vorlage für die Umsetzung des Stoffes, wählen die Tänzer mit aus und trainieren mit diesen die Tanzszenen.“

  • Do 20.05. 11.00 Uhr
    OpernWerkstatt „L'elisir d'amore“ Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Um zu erfahren, wie Theater tatsächlich funktioniert, besuchen Sie die Werkstatt-Formate des Jungen Theaters. In den knapp 80-minütigen Vormittagsvorstellungen geben wir Einblicke in die Arbeit an einer großen Theaterproduktion. Wie entsteht z.B. eine Regie, ein Bühnenbild, eine Choreografie? Wie kann man Emotionen mithilfe des Körpers ausdrücken? Wie viel Vorbereitung braucht es, um eine Gesangspartie im Musiktheater zu singen?

    Und überhaupt: Warum ist Theater heute noch cool und zeitgemäß? Diese und weitere Fragen beantworten uns die beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

    Natürlich darf auch die Gesamterfahrung nicht fehlen. So werden immer größere zusammenhängende Ausschnitte aus der jeweiligen Originalinszenierung gezeigt.

    Diesmal: Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ - „Der Liebestrank

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 ist gespickt mit eingängigen Melodien und Humor.

  • Fr 21.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Sa 22.05. 19.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • So 23.05. 14.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Fr 28.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Sa 29.05. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • So 30.05. 14.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Sa 05.06. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus
    vorraussichtlicher Termin

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • So 06.06. 15.00 Uhr
    Familienfest im Haus der Kunst Haus der Kunst, Sondershausen
    vorraussichtlicher Termin

    Nach dem ersten fröhlichen Fest im Herbst 2019 öffnen sich die Türen des Hauses der Kunst ein zweites Mal! Wir laden unser Publikum wieder ein, sein Orchester hautnah zu erleben, seine Heimstatt zu entdecken und ins Gespräch zu kommen! Die Musiker und Mitarbeiterinnen des Loh-Orchesters sind gespannt darauf und freuen sich auf Sie und Euch!

    Neben Pauken und Trompeten kann man natürlich auch die leiseren Instrumente des Orchesters kennenlernen und hören. Die Musiker geben mit kleinen Kostproben gern Auskunft über ihre Instrumente und das Spiel im Orchester. Dabei wird es sowohl aktionsreiche Programmteile als auch Ruhepunkte geben. Wir bereiten wieder eine unterhaltsame Rätselrunde für Groß und Klein vor. Ein Höhepunkt wird eine gemeinsame Aktion des Orchesters mit seinem musikbegeisterten Publikum sein, das seine Instrumente mitbringt und gemeinsam mit den Profis musiziert. Und natürlich wird es drinnen und auch draußen Spiel, Spaß und kulinarische Angebote geben.

    Informationen zur gemeinsamen Musikaktion finden Sie und Ihr dann beizeiten auf der Website des Theaters und in den Medien.

    Wir freuen uns auf ein lebensfrohes Fest mit unserem Publikum!

  • So 13.06. 11.00 Uhr
    Festspielfrühstück mit Inszenierungseinführungen Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • Sa 19.06. 19.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Mit dem Kontrabassisten und Komponisten Gustav Láska, der im 19. Jahrhundert in Sondershausen wirkte, beginnt dieses Konzert als Reise durch die Musik der Romantik. Dabei werden neben Láskas Werk für Kontrabass sowie Klavierkompositionen von Chopin und Schubert erklingen als auch romantische Duette für zwei Sopranstimmen und Klavier erklingen, wie sie besonders Robert Schumann in reicher Fülle komponierte.

  • So 20.06. 11.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Mit dem Kontrabassisten und Komponisten Gustav Láska, der im 19. Jahrhundert in Sondershausen wirkte, beginnt dieses Konzert als Reise durch die Musik der Romantik. Dabei werden neben Láskas Werk für Kontrabass sowie Klavierkompositionen von Chopin und Schubert erklingen als auch romantische Duette für zwei Sopranstimmen und Klavier erklingen, wie sie besonders Robert Schumann in reicher Fülle komponierte.

  • Fr 25.06. 20.00 Uhr
    Premiere:
    3 Musketiere
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Sa 26.06. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • So 27.06. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Fr 02.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Sa 03.07. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Bastien und Bastienne
    Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 03.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • So 04.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • So 04.07. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Fr 09.07. 20.00 Uhr
    Premiere:
    Der Barbier von Sevilla
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermöglichen es seinem Herrn Almaviva, den Nebenbuhler auszuspielen und die schöne Rosina glücklich in die Arme zu schließen.

    Für eine Karnevalsoper am Teatro Argentina in Rom arbeitete der römische Dichter Cesare Sterbini im Jahr 1815 den zweiten Teil aus Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Figaro-Trilogie „Der Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht“ zu einem Opernlibretto um. Rossini schrieb in weniger als vier Wochen die Musik. Bis heute ist sein „Barbier“ eine der populärsten musikalischen Komödien. Nicht zuletzt der ungeheuer vitalen Musik, den packenden Melodien und Rhythmen, den instrumentalen Effekten und Bravourarien hat diese komische Oper ihren nachhaltigen Erfolg zu verdanken.

    Übrigens: Gioachino Rossini hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Musik, sondern auch für gutes Essen. Von ihm selbst ist überliefert, dass er nur drei Mal in seinem Leben geweint habe: „Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

  • Sa 10.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 10.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor